Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Mücke

von griechisch: nema - Faden; keras - Horn
Synonyme: Nematocera, Gelsen

1 Definition

Mücken, lateinisch Nematocera, sind Insekten aus der Ordnung der Zweiflügler (Diptera).

2 Taxonomie

3 Morphologie

Nematocera sind meist schlanke und langbeinige Insekten mit fadenförmigen, 6 bis ca. 30-gliedrigen Antennen (Fühlern) mit homonomer Gliederung (alle Glieder sind gleichgestaltet). Die Weibchen von blutsaugenden Arten besitzen stechend-saugende Mundwerkzeuge.

Die Larven sind eucephal (mit einer Kopfkapsel ausgestattet) und haben beißende Mundwerkzeuge.

4 Entwicklung

Die Entwicklung der Nematocera verläuft vom Ei ausgehend über meist mehrere Larvenstadien (mind. vier) und einem Puppenstadium zur ausgereiften Imago.

5 Lebensweise

Nematocera sind - bis auf Simuliidae (Kriebelmücken) - sogenannte Langsamflieger. Der somatische Bedarf der Imagines an Energie und Nährstoffen kann zur Gänze über Pflanzensäfte (Nektar) gedeckt werden. Die Weibchen der meisten Arten benötigen jedoch Blut für die Eiproduktion - Männchen ernähren sich zu keiner Zeit von Blut.

6 Vertreter

Innerhalb der Unterordnung der Nematocera können sechs bzw. sieben Teilordnungen und etwa 45 Familien unterschieden werden:

7 Medizinische Bedeutung

Unter den Mücken haben die Stechmücken (Culicidae) und die Sandmücken (Phlebotominae) eine wichtige medizinische Bedeutung. Sie können als so genannte Vektoren verschiedene Krankheiten (z.B. Malaria, Leishmaniose) übertragen.

8 Literatur

  • Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.

9 Quellen

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Juli 2019 um 13:43 Uhr bearbeitet.

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