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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Inotropie

von altgriechisch: inos - Sehne, tropein - sich wenden, zuwenden
Englisch: inotropy

1 Definition

Als Inotropie bezeichnet man die Beeinflussung der Kontraktionskraft des Herzens. Positive Inotropie bedeutet, dass die maximale Kraft des Herzmuskels und auch die Druckanstiegsgeschwindigkeit (∆P/∆t) während der Anspannungsphase des Ventrikels gesteigert wird. Negative Inotropie bedeutet eine Verringerung der Kontraktionskraft.

Das funktionelle Gegenstück zur Inotropie bildet die Lusitropie.

2 Hintergrund

Die Beeinflussung der Kontraktionskraft unter Belastung wird beim gesunden Herzen in erster Linie durch den Sympathikus vermittelt, genauer gesagt durch die Ausschüttung adrenerger Katecholamine. Sie erhöhen über eine Signalkaskade die Kontraktionsamplitude und die Geschwindigkeit des Anstiegs der Kontraktion.

3 Pharmakologie

Medikamentös kann der oben beschriebene Effekt durch Gabe von Arzneistoffe ausgelöst werden. Zu den positiv inotropen Substanzen, welche die Kontraktionskraft des Herzens steigern, zählen u.a.:

Negativ inotrope Substanzen verringern die Kontraktionskraft des Herzens. Dazu gehören u.a.:

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Mai 2021 um 10:14 Uhr bearbeitet.

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