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Gemeine Waldrebe

Synonyme: Greisenbart, Klematis, Lian, Liasch, Niele, Ulischwidn, Waldrebe u.a.
Handelsnamen: Solunat Nr.1® u.a.
Englisch: clematis, traveller's joy

1 Definition

Die Gemeine Waldrebe gehört zur Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae). Extrakte der Pflanze werden in der Homöopathie eingesetzt. Eine weitere Anwendung findet das Rankengewächs als Naturmaterial in der Korbflechterei und als Zierpflanze. Die botanische Bezeichnung lautet Clematis vitalba.

2 Hintergrund

Clematis vitalba ist eine bis zu 15 m lange Kletterpflanze, die hauptsächlich in Mitteleuropa beheimatet ist. Vereinzelt findet man sie auch in den gemäßigten Zonen von Asien und Nordamerika. In der Naturheilkunde finden Stengel, Blätter und Wurzel Verwendung. Die Volksmedizin verwendete die Clematis gekocht oder getrocknet bei Hauterkrankungen. Aufgrund ihrer Toxizität im rohen Zustand wird die Pflanze fast ausschließlich in Fertigpräparaten bzw. in homöopathischer Zubereitung angewendet.

3 Wirkstoffe

Zu den Hauptkomponenten gehören:

4 Wirkung

Dem Naturheilmittel werden u.a. juckreizstillende, antiphlogistische und analgetische Eigenschaften zugeschrieben. Die Wirkungen sind jedoch wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Der Inhaltstoff Protoanemonin kommt als Toxin in allen Hahnenfußgewächsen vor, wodurch die toxische Wirkung der Pflanze zu erklären ist.

5 Indikationen

Clematis vitalba wird traditionell im Rahmen der supportiven Therapie von neuralgischen und rheumatischen Schmerzen sowie bei der Behandlung von Pruritus und Exanthemen verabreicht. Darüber hinaus kommt das Naturheilmittel bei Erkrankungen der männlichen harnableitenden Organe, u.a. bei der Prostatitis, zum Einsatz.

6 Applikationsformen

Das Naturheilmittel wird oral in Form von Tropfen appliziert. Für die topische Anwendung als Einreibung oder Waschung eignet sich eine Abkochung der Wurzeln und Stengel.

7 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

8 Kontraindikationen

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Fachgebiete: Naturheilkunde

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