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Cyclin D

1 Definition

Cyclin D ist ein Protein der Cyclin-Familie und stimuliert den Eintritt der Zelle in die S-Phase durch Bindung an Cyclin-abhhängige Kinasen. Cyclin D ist häufig in verschiedenen Tumoren überexprimiert und gilt als wichtiger Faktor für die onkogene Transformation der Zelle. Cyclin D besteht aus den Subtypen D1, D2 und D3.

2 Funktion

Die Cycline des D-Typs binden an die Cyclin-abhängigen Kinasen CDK4 und CDK6, wodurch diese aktiviert werden und das Retinoblastom-Protein (pRb) phosphorylieren können. Die Phosphorylierung von pRb ermöglicht nun die Transkription von Genen der DNA-Synthese. Die Zelle kann dadurch in die S-Phase eintreten. Cyclin D besteht aus drei Subtypen: D1, D2 und D3.

2.1 Regulation

Die Cyclin D Konzentration im Zellzyklus ist nicht konstant, sondern erreicht in der S-Phase seinen höchsten Wert und wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst wie, Her2, Ras, Rho, c-Jun, p38, c-Rel, RelB und p52.

3 Klinik

In zahlreichen Tumoren kann ein Überexpression von Cyclin D festgestellt werden, unter anderen in:

Diese Überexpression gilt als ein wichtiger Faktor für die onkogene Transformation. Es konnte beobachtet werden, dass je nach Gewebeart, unterschiedliche Cyclin D-Typen besonders stark exprimiert werden.

4 Quellen

  • Qie S, Diehl JA. Cyclin D1, cancer progression, and opportunities in cancer treatment. J Mol Med (Berl). 2016;94(12):1313–1326. doi:10.1007/s00109-016-1475-3
  • Alao JP. The regulation of cyclin D1 degradation: roles in cancer development and the potential for therapeutic invention. Mol Cancer. 2007;6:24. Published 2007 Apr 2. doi:10.1186/1476-4598-6-24

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