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Betahistin

Handelsnamen: Aequamen, Betavert, Vasomotal u.a.
Synonyme: Betahistini dihydrochloridum, Betahistindihydrochlorid, Betahistini mesilas PhEur, Betahistinmesilat
Englisch: Betahistine

1 Definition

Betahistin ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Histaminrezeptoragonisten und zählt zu den Antivertiginosa sowie den Antiemetika.

2 Indikationen

Die Hauptindikation für eine Behandlung mit dem Wirkstoff Betahistin stellt der Schwindel dar, der auf Perfusionsstörungen im Innenohr basiert. Dies kann auch neben Ohrensausen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen im Rahmen eines Morbus Ménière auftreten und mit dem Medikament therapiert werden.

3 Allgemeines

Betahistin wird in der Regel oral in Form von Tabletten eingenommen. Es wird rasch resorbiert und liegt im Blut nur zu einem sehr geringen Teil an Plasmaproteine gebunden vor. Die durchschnittliche Plasmahalbwertszeit beträgt hierbei drei bis vier Stunden. Anschließend wird der Arzneistoff über den Urin ausgeschieden.
Chemisch gesehen ist Betahistin ein Derivat des Pyridins und ähnelt von seiner Struktur her stark dem Histamin.

4 Wirkmechanismus

Betahistin bindet an H1-Rezeptoren im Innenohr und führt dort zu einer Vasodilatation und folglich einer gesteigerten Durchblutung. Dies wirkt sich positiv auf die Symptomatik aus.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

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