Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Plexus pelvinus (Veterinärmedizin)

(Weitergeleitet von Beckengeflecht)

Synonym: Beckengeflecht

1 Definition

Der Plexus pelvinus ist ein viszerales Nervengeflecht in der Beckenhöhle aller Haussäugetiere.

2 Anatomie

Der Plexus pelvinus ist ein ganglienzellreiches dichtes Fasergeflecht, das sich beiderseits der Beckeneingeweide als eine sagittal gestellte Platte erkennen lässt. Es stellt ein Sammelzentrum für die sympathischen und parasympathischen Fasern dar, das für die Innervation der Beckenorgane zuständig ist.

Ähnlich den para- und prävertebralen Ganglien, wird auch das Beckengeflecht von zahlreichen afferenten Neuronen durchzogen. Fasern, die von diesen Neuronen enstammen, geben Kollateralen an die Ganglienzellen des Plexus pelvinus ab. Aufgrund dieser Quervernetzung wird der Plexus pelvinus zu einem lokalen neuralen Integrationszentrum.

2.1 Nerven

Das Beckengeflecht wird von folgenden Nerven gespeist:

2.2 Organnahe Geflechte

Der Plexus pelvinus setzt sich in Richtung der Beckeneingeweide in folgende weitere organnahe Geflechte fort:

3 Literatur

  • Salomon, Franz-Viktor, Hans Geyer, and Uwe Gille, eds. Anatomie für die Tiermedizin. Enke, 2008.
  • Nickel, Richard, August Schummer, and Eugen Seiferle. Band IV: Nervensystem. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004.
  • Künzel, Wolfgang. Topographische Anatomie, Hochschülerschaft Veterinärmedizinische Universität (Hersausgeber), 3. Auflage. WS 2011/12

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (4 ø)

315 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: