Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Bartter-Syndrom

Englisch: Bartter syndrome

1 Definition

Das Bartter-Syndrom ist ein relativ seltenes renales Salzverlust-Syndrom, dem ein autosomal-rezessiv vererbter Defekt tubulärer Transportproteine zugrunde liegt.

2 Einteilung

Beim Bartter-Syndrom besteht ein genetischer Defekt der Transportproteine, welche die tubuläre Rückresorption von Ionen aus dem Tubuluslumen vermitteln. Je nachdem, welches Transportprotein betroffen ist, unterscheidet man verschiedene Typen:

Vom Bartter-Syndrom unterschieden wird das Gitelman-Syndrom.

Eine durch Diuretika- bzw. Laxantienabusus selbst herbeigeführte Angiotensin-Resistenz der Gefäße mit ähnlicher Klinik wird auch als Pseudo-Bartter-Syndrom bezeichnet und tritt z.B. bei Anorexia nervosa auf.

3 Epidemiologie

Die Erkrankung weist in verschiedenen ethnischen Gruppen eine unterschiedliche Inzidenz auf, die etwa zwischen 1: 100.000 und 1:2.000.000 liegt.

4 Symptome

5 Diagnose

Das Bartter-Syndrom kann schon während der Schwangerschaft beim Fetus festgestellt werden. Solche Schwangerschaften sind gekennzeichnet von einem Polyhydramnion (>2 l Flüssigkeit), da sich vermehrt fetaler Urin in der Amnionhöhle ansammelt. Es ist oft eine frühzeitige Entbindung notwendig.

Diese Seite wurde zuletzt am 26. August 2020 um 15:10 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

12 Wertungen (3 ø)

66.954 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: