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Amorolfin

Synonyme: Amorolfinum
Handelsnamen: Amofin, Loceryl u.a.
Englisch: Amorolfine

1 Definition

Amorolfin ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Antimykotika und wird zur topischen Therapie von Pilzerkrankungen eingesetzt.

2 Chemie

Amorolfin ist eine heterozyklische organische Verbindung mit der Summenformel C21H35NO. Sie liegt in mehreren Stereoisomeren vor.

3 Wirkmechanismus

Amorolfin inhibiert die D14-Reduktase und die D7-D8-Isomerase, was zu einer Hemmung der Ergosterolsynthese führt. Die fehlende Ergosterolformation und eine Anhäufung von Ignosterol in der Zellmembran des Pilzes führen zu einer erhöhten Permeabilität und zum Untergang der Pilzzelle. Das Wirkspektrum umfasst Dermatophyten, Hefepilze und Schimmelpilze. Die Wirkung ist fungistatisch bis fungizid.

4 Indikationen

Diverse Pilzinfektionen, unter anderem auch solche mit Candida albicans, können mit dem Wirkstoff Amorolfin behandelt werden:

5 Darreichungsform

Der Arzneistoff ist als Nagellack gegen Onychomykosen oder Creme bei Hautpilz erhältlich.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 30. Juli 2020 um 12:39 Uhr bearbeitet.

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