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Aktionspotentialfrequenz

Synonyme: Aktionspotenzialfrequenz, AP-Frequenz, Frequenz des Aktionspotenzials
Englisch: firing rate

1 Definition

Die Aktionspotentialfrequenz, kurz AP-Frequenz, bezeichnet die Häufigkeit mit der Neurone am Axonhügel Aktionspotentiale auslösen. Sie liegt in der Regel im Bereich von 1 bis 400 Hz. Sie repräsentiert die Signalstärke und ist für bestimmte Zelltypen spezifisch.

2 Physiologie

Je nach Typ besitzen Neuronen auf ihren Perikarien, Dendriten und Axonen unterschiedliche Repertoires an spannungsabhängigen Ionenkanälen. Sie öffnen sich auf einen Reiz hin und lösen so ein Aktionspotenzial (AP) aus. Theoretisch ist jede Nervenzelle in der Lage, unterschiedliche Aktionspotentialmuster zu erkennen und zu verarbeiten. Bei APs gilt jedoch das "Alles-oder-Nichts" Prinzip - physiologisch ist es nicht möglich, die Reizintensität über die Höhe des APs zu kodieren und weiterzugeben. Deshalb wird die Differenzierung über eine Frequenzmodulation erzielt: Je häufiger Aktionspotentiale auf ein Neuron einwirken, desto größer ist der resultierende Eingangsreiz.

3 Beispiele

4 Quellen

  • Klinke, Pape, Silbernagl et al.: Physiologie. 5. Auflage, 2005, Thieme Verlag

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