Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Chloramphenicol

Handelsname: Posifenicol® u.a.
Synonyme: Chloramphenicolum u.a.
Englisch: Chloramphenicol

1 Definition

Chloramphenicol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antibiotika und besitzt ein breites Spektrum gegen grampositive und gramnegative Erreger. Aufgrund seines ungünstigen Nebenwirkungsprofils wird es heute nur noch als Reserveantibiotikum angewendet, wenn andere Optionen versagen.

2 Chemie

Chloramphenicol hat die Summenformel C11H12Cl2N2O5 und eine molare Masse von 323,13 g/mol.

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3 Indikationen

Die Hauptindikationen für die topische Anwendung stellen u.a. Bindehautinfektionen und Hornhautinfektionen dar. Darunter kommt Chloramphenicol bei Konjunktivitis, Keratitis, Keratokonjunktivitis sowie Blepharitis zum Einsatz. Darüber hinaus wird der Wirkstoff bei Ekzemen und Hautentzündungen angewendet.

Aufgrund der möglichen schweren Nebenwirkungen hat Chloramphenicol in der systemischen Therapie den Status eines Reserveantibiotikums. Hauptindikation sind schwere, sonst nicht zu beherrschende Infektionskrankheiten wie

Weiterhin kann das Medikament aufgrund seiner guten Liquorgängigkeit als Reserveantibiotikum bei Meningitis durch Pneumokokken oder Haemophilus influenzae eingesetzt werden.

4 Allgemeines

Das Arzneimittel wird in Form einer Augensalbe, einer Creme oder einer Lösung appliziert. Der Wirkstoff weist eine Bioverfügbarkeit von 75 bis 90% auf. Die Metabolisierung erfolgt hepatisch. Die Plasmahalbwertszeit beträgt zwei bis fünf Stunden. Der Arzneistoff wird renal eliminiert.

5 Wirkmechanismus

Der Wirkstoff verhindert die Translation der mRNA in Aminosäuren. Dadurch wird der Aufbau von Eiweißen und somit auch das Wachstum von Krankheitserregern gehemmt.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6.1 Topische Anwendung

6.2 Systemische Anwendung

7 Kontraindikationen

8 Beispielrezepturen

9 Bemerkung

Chloramphenicol ist verschreibungspflichtig.

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