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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Alopezie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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(Weitergeleitet von Haarausfall)

Synonyme: Alopecia, Haarausfall
Englisch: alopecia

1. Definition [bearbeiten]

Alopezie bezeichnet den Zustand der Haarlosigkeit an Körperstellen, die Terminalhaare aufweisen. Der Fokus des klinischen Interesses liegt dabei unter der Kopfhaut. Eine Alopezie kann angeboren oder erworben, herdförmig, diffus oder total sein.

2. Systematik [bearbeiten]

Man unterscheidet vernarbende (irreversible) Alopezien, die mit einer Schädigung oder Zerstörung des Haarfollikels einhergehen und nicht-vernarbende Alopezien, bei denen die Follikel in das Telogen-Stadium eintreten oder eine Involution von Terminal- zu Vellushaarfollikeln stattfindet.

2.1. Vernarbende Alopezien [bearbeiten]

Vernarbende Alopezien entstehen u.a. durch Infektionen (z.B. Pilzerkrankungen, Syphilis), Tumoren (z.B. Basaliome), physikalische oder chemische Noxen (z.B. Verätzung) oder durch verschiedene Dermatosen (z.B. Lupus erythematodes, Lichen ruber planus und Sarkoidose). In seltenen Fällen treten sie kongenital auf.

2.2. Nicht-vernarbende Alopezien [bearbeiten]

Die häufigsten Krankheitsbilder sind hier die Alopecia androgenetica und die Alopecia areata. Weitere Ursachen sind Mangelernährung (z.B. Eisenmangel), endokrine Störungen (Schwangerschaft, Hypo- bzw. Hyperthyreose), Allgemeinerkrankungen (z.B. Kollagenosen, chronische Infekte, Tumorerkankungen), Arzneimittel (Antikoagulanzien, Zytostatika) oder Stress.

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