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Weichteildefekt

Synonym: Weichteilschaden
Englisch: soft tissue defect

1 Definition

Als Weichteildefekt bezeichnet man Gewebedefizite der Weichteile (Bindegewebe, Muskeln etc.), die durch Traumata, Operationen, Tumoren oder andere Ursachen entstanden sind. In der Regel sind sie mit Hautdefekten kombiniert.

2 Ätiopathogenese

Ein Weichteildefekt entsteht meist durch eine direkte Gewalteinwirkung entweder von außen kommend oder von innen durch Fragmentdruck. Bei einer geschlossenen Fraktur bedingt der Weichteildefekt durch die entstehende Blutung bzw. das interstitielle Ödem eine Kompression von Gefäßen oder Nerven.

3 Epidemiologie

Die Inzidenz offener Frakturen mit relevanter Weichteilschädigung beträgt etwa 11/100.000. Die Infektwahrscheinlichkeit beträgt bei geschlossenen Frakturen unter 3%, bei offenen Frakturen ist das Risiko deutlich erhöht und beträgt je nach Weichteilschaden bis zu 50%.

4 Klassifikation

5 Diagnostik

6 Therapie

Meist erfolgt initial eine Antibiotikatherapie und anschließend ein primärer oder sekundärer Wundverschluss. Komplexe bzw. größere Weichteildefekte benötigen eine nachhaltige und stabile Deckung mittels plastisch-rekonstruktiver Deckungsverfahren.

7 Literatur

  • Harrasser N. et al.: Facharztwissen Orthopädie, Unfallchirurgie. Springer Verlag. 2016.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. November 2020 um 22:24 Uhr bearbeitet.

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