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Upper Airway Cough Syndrome

Synonym: Sinobronchiales Syndrom

1 Definition

Mit dem Begriff Upper Airway Cough Syndrome, kurz UACS, bezeichnet man Beschwerden im Bereich der unteren Atemwege (z.B. Husten), die von Erkrankungen der oberen Atemwege (z.B. einer chronischen Rhinosinusitis) ausgehen. Hierbei führt eine Überproduktion von Schleim auf der Nasenschleimhaut bzw. in den Nasennebenhöhle zu einer Sekretakkumulation im Rachenbereich.

2 Nomenklatur

Nach neuerer Nomenklatur (2022) geht der Begriff "Postnasal-Drip-Syndrom" in der Bezeichnung "Upper Airway Cough Syndrome" auf. Allerdings wird "Postnasal-Drip-Syndrom" in Deutschland in der klinischen Alltagssprache aufgrund der plakativen Beschreibung des Krankheitsmechanismus häufig weiter verwendet.

3 Ursachen

Ein UACS ist häufig durch eine chronische Rhinitis bzw. Rhinosinusitis bedingt, die meist allergischen, seltener nicht-allergischen Ursprungs ist. Es kann auch bei Nasenpolypen, im Rahmen von Schluckstörungen und hormonell bedingt (Schwangerschaft) auftreten. Die ständigen Entzündungsreize im Nasenrachenraum sind dann die Trigger des chronischen Hustens.

4 Symptome

Aufgrund der gesteigerten Schleimproduktion ist der Patient gezwungen, sich ständig zu räuspern (Räusperzwang) und den Schleim herunterzuschlucken bzw. auszuspucken. Als weitere Symptome können auftreten:

5 Diagnostik

6 Therapie

Die Therapie des UACS richtet sich nach der Ursache. Als medikamentöse Behandlungsoptionen kommen Antiallergika (Antihistaminika, Glukokortikoide) oder Antibiotika sowie Nasenspülungen und Inhalationen in Frage.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Januar 2022 um 19:29 Uhr bearbeitet.

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