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Subgaleatisches Hämatom

Synonym: subgaleatische Blutung
Englisch: subgaleatic hematoma, subgaleatic bleeding

1 Definition

Unter einem subgaleatischen Hämatom versteht man eine Blutansammlung (Hämatom) unter der flächigen Sehnenplatte des Schädels (Galea aponeurotica), d.h. zwischen Galea aponeurotica und Periost.

2 Ätiologie

Die subgaleatische Blutung entsteht selten im Kindesalter in Folge

3 Diagnostik

Die Diagnose eines subgaleatischen Hämatoms erfolgt zunächst palpatorisch. Das Hämatom präsentiert sich als fluktuierende, großflächige Schwellung, die im Gegensatz zum Kephalhämatom die Suturen überschreitet. Die Ausdehnung kann mithilfe der Sonographie der Kopfweichteile genauer eingegrenzt werden.

Bei progredienter Größenzunahme, neurologischen Ausfällen oder bekanntem vorausgegangenen Trauma ist eine radiologische Befundung (CT, MRT) zur Abklärung einer ursächlichen Epiduralblutung indiziert.

Ergänzend sollte eine Gerinnungsdiagnostik erfolgen.

4 Differentialdiagnose

Diagnose Lokalisation
Caput succedaneum Subkutangewebe oberhalb der Galea aponeurotica
Subgaleatisches Hämatom Spaltraum zwischen Galea aponeurotica und Periost
Kephalhämatom Spaltraum zwischen Periost und Knochen

5 Komplikationen

Ausgedehnte Blutungen bergen die Komplikation einer Blutungsanämie und eines hämorrhagischen Schockes. Die Mortalität des subgaleatischen Hämatoms kann bis zu 14% betragen.

6 Therapie

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