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Spezifisches Uringewicht

Synonyme: Spezifisches Gewicht des Urins, Urindichte

1 Definition

Das spezifische Uringewicht, kurz SG, ist ein Laborparameter, der im Rahmen des Urinstatus erhoben wird. Er ermöglicht eine Aussage über die Menge der im Urin enthaltenen Stoffe.

2 Messmethode

Die Messung des spezifischen Uringewicht erfolgt mithilfe eines Refraktometers. Dabei wird die Lichtbrechung des Urins gemessen, die direkt abhängig von der Zahl der im Urin gelösten Teilchen ist. Eine orientierende Überprüfung ist auch mit Urinteststreifen möglich. Gelegentlich werden auch noch Senkspindeln zur Messung eingesetzt (Urinometer).

3 Referenzbereich

  • 1.010 bis 1.030 g/ml

In der Literatur finden sich auch andere Angaben mit engerem (1.016-1.022) oder weiterem Referenzbereich (1.005-1.035). Im Zweifelsfall ist der vom Labor angegebene Referenzwert ausschlaggebend.

Der Morgenurin hat durch die Flüssigkeitskarenz während der Nacht etwa eine Dichte von 1.020 g/ml.

4 Interpretation

Von einer Isosthenurie spricht man bei einem konstanten spezifischen Gewicht von 1.010 g/ml, unabhängig vom Urinvolumen. Sie kommt bei Nierenschäden vor, wenn infolge einer schweren Organschädigung die Konzentrations- bzw. Verdünnungsfähigkeit verloren gegangen ist.

4.1 Vermindertes spezifisches Uringewicht

4.2 Erhöhtes spezifisches Uringewicht

Fachgebiete: Labormedizin

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