Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Okklusivverband

von lateinisch: occludere - einschließen, verschließen
Synonym: Okklusionsverband

1 Definition

Ein Okklusivverband ist ein Verband, bei dem die zu behandelnde Haut- oder Wundfläche mit einer impermeablen oder semipermeablen Kunststofffolie abgedeckt wird.

2 Wirkprinzip

Die Folienbedeckung bildet eine feuchte Kammer unter dem Verband. Sie hat 2 Effekte:

  • Bei Wunden verhindert die Folie die Bildung von Wundschorf. Die Zellmigration wird durch das serumähnliche Wundsekret unter dem Verband begünstigt, was eine schnellere Reepithelialisierung ermöglicht. Durch die Feuchtigkeitsansammlung verklebt der Verband nicht mit dem Wundgrund.
  • Bei intaktem Epithel kommt es zu einer Quellung und damit Auflockerung der Hornschicht, welche die Resorption von Arzneistoffen beschleunigt.

3 Indikationen

4 Gegenanzeigen

Ein Okklusivverband darf nicht bei infizierten oder stark blutenden bzw. sezernierenden Wunden eingesetzt werden. Eine Unverträglichkeit gegenüber den verwendeten Kunststoffen sollte ausgeschlossen werden.

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