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Myoendokrine Zelle

1 Definition

Myoendokrine Zellen sind spezialisierte Kardiomyozyten, die verschiedene Hormone sezernieren.

2 Anatomie

In der Arbeitsmuskulatur der Vorhöfe (v.a. im Herzohr) besitzen viele Kardiomyozyten Sekretgranula mit dichtem Inhalt. Diese enthalten die Hormone ANP (atriales natriuretisches Peptid) sowie BNP (brain natriuretic peptide).

Auch Purkinje-Fasern und einige parasympathische Nervenzellen der Herzganglien sowie parasympathische und afferente Fasern der Herzmuskulatur weisen Sekretgranula auf.

3 Physiologie

Die Freisetzung von ANP und BNP erfolgt nach Dehnung der Vorhofwand sowie durch Stimulation des Sympathikus. Beide binden an ANP-Rezeptoren und bewirken eine Erhöhung der intrazellulären Konzentration von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP). Dies führt unter anderem zur Vasodilatation, insbesondere der Koronar-, Lungen- und Nierenarterien.

Entsprechend können die Herzvorhöfe bei vermehrter Füllung kompensatorisch das Blutvolumen durch Vasodilatation, vermehrte Nierenperfusion und Diurese vermindern.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. September 2019 um 18:09 Uhr bearbeitet.

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