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Mesangiumzelle

Englisch: mesangium cell

1 Definition

Mesangiumzellen sind spezialisierte, kontraktile Zellen der Niere, die im bzw. am Glomerulus des Nephrons vorkommen. Sie bilden zusammen mit der sie umgebenden extrazellulären Matrix das Mesangium.

2 Aufbau

Mesangiumzellen sind spezialisierte Fibroblasten, die mit anderen Zellen in ihrer Umgebung interagieren. Sie weisen daher eine spezifische Bauform auf, die sich in die Architektur des Glomerulus einfügt (genaueres dazu siehe Mesangium). Darüber hinaus handelt es sich um stoffwechselaktive Zellen, die unter anderem Prostaglandine, Endotheline und Zytokine produzieren. Mesangiumzellen sind auch in der Lage, Makromoleküle zu phagozytieren und gehören zum mononukleär-phagozytären System (MPS).

Mesangiumzellen besitzen die Fähigkeit zur Kontraktion und sind daher sowohl mit Aktin als auch mit Collagenfasern ausgerüstet. Sie inserieren mit speziellen Mikrofibrillen in der Basalmembran und sind in eine extrazelluläre Matrix eingebettet, über die sie ihre kontraktilen Kräfte auf die Umgebung übertragen können.

3 Einteilung

Man unterscheidet nach ihrer Lokalisation:

4 Funktionen

Aufgaben der Mesangiumzellen sind unter anderem:

  • Bildung eines Achsenskeletts, das die Kapillaren des glomerulären Gefäßknäuels am Gefäßpol befestigt
  • Unterstützung der Widerstandsregulation in den Kapillaren; damit nehmen sie am Mechanismus des tubuloglomerulären Feedbacks teil.

5 Verhältnis zu anderen Zellen

Zusammen mit den Endothelzellen und den Podozyten bilden Mesangiumzellen die Grundlage für den glomerulären Filtrationsmechanismus. Quantitativ beträgt das Verhältnis Endothelzellen/Mesangiumzellen/Podozyten etwa 3:2:1.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Mai 2016 um 11:15 Uhr bearbeitet.

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