Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Maskenbeatmung

Synonym: Beutelbeatmung
Englisch: mouth-to-mask ventilation

1 Definition

Die Maskenbeatmung ist eine in der Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin eingesetzte, manuelle Beatmungstechnik, um einen Patienten entweder kurzzeitig vollständig zu beatmen oder seine Eigenatmung zu unterstützen.

2 Indikation

Eine Beatmung über die Beatmungsmaske ist vor allem dann indiziert, wenn eine Beatmung rasch und nur von kurzer Dauer erfolgen muss (Rettungswesen, sehr kurze Narkosen, usw.). Die Maskenbeatmung sollte nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, da sie insuffizient ist und muss daher unbedingt durch eine endotracheale Intubation ersetzt werden.

3 Anwendung

Wichtig ist, dass die Maske mit ausreichendem Druck dem Gesicht aufliegt. Dadurch wird verhindert, dass Luft zwischen der Haut und dem Gummirand der Beatmungsmaske entweichen kann. Zudem ist es unerlässlich, dass der Kopf des Patienten mäßig überstreckt wird, da sonst der absinkende Zungengrund die Atemwege verlegt.

Folgende Vorgangsweise empfiehlt sich:

4 Fehlerquellen

  • Mangelnde Übung
  • Filter vergessen
  • Falsche Maskengröße
  • Dichtheitsprüfung auslassen
  • Kopf nicht überstreckt bzw. Neutralposition
  • Unzureichend ausgeübter Druck beim C-Griff (Luftaustritt)
  • Zu langsame und/oder unzureichende "Bebeutelung"

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (3 ø)

6.700 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: