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Leucovorin

(Weitergeleitet von Leukovorin)

Synonyme: Calciumfolinat, Folinsäure, 5-Formyl-Tetrahydrofolsäure
Handelsname: Lederfolin® u.a.
Englisch: leucovorin

1 Definition

Leucovorin ist der aktive Metabolit der Folsäure, der in Form eines Calciumsalzes vorliegt.

2 Anwendungsgebiete

Leucovorin wird im Rahmen einer Chemotherapie mit Folsäureantagonisten (z.B. Methotrexat) gegeben, um deren Nebenwirkungen - vor allem die Knochenmarksdepression - zu vermindern. Diese Therapie bezeichnet man als Leucovorin-Rescue. Darüber hinaus kann es als Antidot bei Überdosierung von Folsäureantagonisten gegeben werden.

In der Kombination mit 5-Fluorouracil wird Leucovorin eingesetzt, um dessen zytotoxische Aktivität zu erhöhen, z.B. im Rahmen des FOLFOX-Schemas. 5-Fluorouracil hemmt ein Schlüsselenzym der Pyrimidin-Biosynthese, die Thymidylat-Synthase. Leucovorin verstärkt die Hemmung der Thymidylat-Synthase durch Erhöhung des intrazellulären Folatpools.

3 Wechselwirkungen

Tags:

Fachgebiete: Pharmazie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Juli 2019 um 14:12 Uhr bearbeitet.

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