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Leberhautzeichen

1 Definition

Als Leberhautzeichen bezeichnet man die im Rahmen chronischer Lebererkrankungen, insb. der Leberzirrhose, typischerweise auftretenden Hautveränderungen.

2 Hautsymptome

Zu den Leberhautzeichen im engeren Sinn werden nur Veränderungen gezählt, die das Hautorgan selbst betreffen, u.a.:

Ikterus und Prurigo simplex wertet man häufig auch als Leberhautzeichen, obwohl sie keine morphologischen Hautveränderungen sind.

Neben den Leberhautzeichen gibt es zahlreiche weitere Symptome einer Leberzirrhose, die im Rahmen einer klinischen Untersuchung auffallen können, z.B. eine Gynäkomastie, ein Caput medusae oder eine Dupuytren-Kontraktur. Sie sind jedoch durch pathologische Veränderungen anderer Organe bzw. Gewebe (Brustdrüse, Venen, Bindegewebe) bedingt.

"Leberhautzeichen" werden mal weiter mal enger gefasst. Nicht alles, was klinisch sichtbar ist, betrifft aber die Haut. Klarstellung im Text ergänzt.
#4 am 29.10.2018 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt)
@ Jens, auch wenn der Post bereits älter ist, du hast schon Recht, das Caput medusae gehört eigentlich auch dazu, ebenso, wie Ikterus und Gynäkomastie.
#3 am 28.10.2018 von Physiotherapie Simon Schreiber (Physiotherapeut)
Ich würde das nicht als "Leberhautzeichen" bezeichnen. Das Caput medusae tritt bei einer portalen Hypertension auf, die wiederum häufig, jedoch nicht zwingend, mit einer Leberzirrhose assoziiert ist. Ich hoffe die Antwort hilft dir.
#2 am 11.02.2017 von Manuel Davari Dolat-Abadi (Physiotherapeut)
Gehört das 'Caput medusae' nicht auch zu den Leberhautzeichen?
#1 am 01.01.2016 von Jens Schüler (Physiotherapeut)

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