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Interface-Dermatitis

1. Definition

Interface-Dermatitis ist eine pathohistologische Bezeichnung für eine diffuse, superfizielle Dermatitis, bei der die dermoepidermale Junktionszone von der papillären Dermis nur noch unscharf abgegrenzt werden kann.

2. Pathogenese

Die Interface-Dermatitis wird ausgelöst durch ein lymphozytäres Infiltrat v.a. aus T-Zellen, die eine Apoptose von Keratinozyten induzieren. Charakteristisch ist dabei die hydropische bzw. vakuoläre Degeneration mit intrazellulärem Ödem der Keratinozyten.

3. Einteilung

Nach pathohistologischen Aspekten unterscheidet man zwischen einer Interface-Dermatitis vom vakuolären und vom lichenoiden Typ.

3.1. Vakuoläre Interface-Dermatitis

Bei der Interface-Dermatitis vom vakuolären Typ finden sich nur wenig Lymphozyten im Stratum papillare, jedoch deutliche Apoptosen der Keratinozyten. Typische Ursachen sind:

3.2. Lichenoide Interface-Dermatitis

Bei der Interface-Dermatitis vom lichenoiden Typ liegt ein dichtes, bandförmiges lymphozytäres Infiltrat vor. Sie kommt u.a. bei folgenden Hauterkrankungen vor:

Fachgebiete: Dermatologie, Pathologie

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Bijan Fink
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Dr. Frank Antwerpes
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17.12.2019, 22:47
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