Hyperarousal
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
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Definition
Hyperarousal bezeichnet einen Zustand anhaltender Übererregung des autonomen Nervensystems. Kennzeichnend ist hierfür eine gesteigerte innere Anspannung, Wachsamkeit und Reaktionsbereitschaft, die typischerweise mit Schlafstörungen, Reizbarkeit und erhöhter Schreckhaftigkeit einhergeht. Der Begriff wird vor allem in Zusammenhang von Traumafolgestörungen verwendet und beschreibt einen Zustand, in dem das „fight‑or‑flight“-System dauerhaft oder wiederholt überaktiv ist, obwohl keine akute äußere Bedrohung besteht.
Pathophysiologie
Man geht davon aus, dass beim Hyperarousal eine dysregulierte Stressreaktion mit anhaltender Aktivierung des sympathischen Nervensystems und der Hypothalamus‑Hypophysen‑Nebennierenrinden‑Achse ausgelöst wird. Folgend führt dies zu einer chronisch erhöhten Erregungsschwelle, bei der bereits geringfügige Reize eine überschießende vegetative Reaktion auslöst.
Symptome
Typische Symptome bei Hyperarousal umfassen unter anderem Ein‑ und Durchschlafstörungen, eine ausgeprägte innere Unruhe mit erhöhter Anspannung und Nervosität. Zusätzlich können Reizbarkeit, Ärger und auch Aggression auftreten.
Typisch sind auch eine gesteigerte Schreckhaftigkeit, Konzentrationsstörungen und eine erhöhte Ablenkbarkeit. Häufig zeigen sich auch vegetative Symptome wie Tachykardie oder Schwitzen.