Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Stressor

Synonym: Stressfaktor
Englisch: stressor

1 Definition

Als Stressoren bezeichnet man im Allgemeinen Faktoren, die Organismen oder einzelne Zellen in einen Stresszustand versetzen und so eine entsprechende Reaktion auslösen. Der Begriff wird in der Biologie und Psychologie unterschiedlich verwendet.

2 Biologie

In der Biologie sind mit Stressoren eine Reihe unterschiedlicher physischer Faktoren gemeint, die eine betroffene Zelle oder einen Organismus zu einer Reaktion veranlassen. In diesem Zusammenhang kann auch der Begriff Reiz verwendet werden. Stressoren sind daher sowohl Veränderungen der Umwelt (z.B. Temperaturveränderungen), als auch direkte Einwirkungen auf den Organismus (z.B. Verletzungen).

Je nach Ursprung unterscheidet man dabei zwischen

Die jeweiligen Reaktionen hängen von der Art des Stressors und des Rezipienten ab und stellen evolutionsgetriebene Adaptionen dar. So exprimieren Bakterien bei erhöhten Temperaturen vermehrt Hitzeschockproteine zum Schutz der DNA- und Proteinstruktur. Weitere Beispiele sind die erhöhte Produktion bestimmter Pflanzenschutzstoffe zur Bekämpfung von Parasiten oder die Entstehung von Nekrosen zur Eindämmung von Pathogenen.

3 Psychologie

In der Psychologie bezeichnen Stressoren diejenigen Faktoren, die den Organismus in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft (Stress) versetzen.

In Abhängigkeit ihres Ursprungs können Stressoren folgendermaßen differenziert werden:

  • endogene Stressoren, die von der betroffenen Person selbst ausgehen (z.B. hohe Selbsterwartung, innerpsychische Spannungen) und
  • exogene Stressoren, die von der belebten (z.B. hohe Fremderwartung) oder unbelebten (z.B. Lärm) Umwelt an die Person herangetragen werden

Ob ein Stressor als unangenehm wahrgenommen wird, hängt von der kognitiven Bewertung des Stresses als Disstress oder Eustress ab.

Tags:

Fachgebiete: Biologie, Psychologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

6 Wertungen (4.5 ø)

15.601 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: