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Ginkgo

(Weitergeleitet von Ginkgo biloba)

Synonyme: Mädchenhaarbaum, Elefantenohrbaum, Silberaprikose u.a.
Botanische Bezeichnung: Ginkgo biloba
Handelsnamen: Ginkobil®, Ginkgorell® u.a.
Englisch: ginkgo biloba, maidenhair tree

1 Definition

Ginkgo ist eine Heilpflanze aus der Familie der Ginkgogewächse (Ginkgoaceae) und kommt als Antidementivum sowie als peripheres und zentrales durchblutungsförderndes Mittel zum Einsatz.

2 Hintergrund

Ginkgo stammt ursprünglich aus Südchina, wird aber heute weltweit kultiviert. Pharmazeutisch verwendet werden die Blätter (Ginkgo folium Ph. Eur.). In der traditionellen chinesischen Medizin werden auch die Samen und Wurzeln genutzt.

3 Indikationen

Ginkgo wird im Rahmen der Therapie folgender Erkrankungen eingesetzt:

Darüber hinaus wird Ginkgo bei Schlafstörungen angewendet.

4 Applikationsformen

Ginkgo wird in Form von Tabletten, Tropfen, als Lösung zum Einnehmen oder als Injektionslösung appliziert.

5 Wirkung

Zu den Inhaltsstoffen des Arzneimittels gehören Flavonglykoside, Biflavone und Terpenlaktone. Ginkgo soll die Fluidität des Blutes und die Hypoxietoleranz von Geweben erhöhen. Darüber hinaus werden ihm durchblutungsfördernde und antiischämische Wirkungen zugeschrieben. Gingko soll auch einen positiven Einfluss auf die Gedächtnisleistung haben.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff

Tags:

Fachgebiete: Naturheilkunde

Diese Seite wurde zuletzt am 9. September 2019 um 20:59 Uhr bearbeitet.

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