Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Zerebrovaskuläre Insuffizienz

Synonym: cerebrovaskuläre Insuffizienz (Abk.: CVI)
Englisch: cerebrovasvcular insufficiency

1 Definition

Unter dem Begriff der zerebrovaskulären Insuffizienz versteht man die Unfähigkeit (Insuffizienz) hirnverversorgender Gefäße (Vas), das Gehirn (Zerebrum) adäquat mit Blut zu versorgen.

Im weiteren Sinne subsumiert er auch die reversiblen und irreversiblen Folgezustände einer gefäßbedingten zerebralen (passageren) Minderdurchblutung, ausgehend von rezidivierenden bzw. chronischen kognitiven Defiziten und Schwindel bis hin zu akuten neurologischen Ausfallerscheinungen (TIA, PRIND, PRINS, ischämischer Insult).

2 Ätiologie

Ursächlich sind stenosierende Angiopathien (meist Arteriosklerose, seltener Vaskulitiden und andere Gefäßerkrankungen) der extra- (insb. Arteria carotis interna)- und/oder intrakraniell gelegenen hirnversorgenden Arterien.

3 Stadieneinteilung

Hinsichtlich der Symptomatik lässt sich die zerebrovaskuläre Insuffizienz in vier Stadien einteilen.

  • Stadium I: Asymptomatische Stenosen
  • Stadium II: Zeitlich begrenzte Ischämien mit reversiblen Symptomen
    • Stadium IIa: TIA (Rückbildung nach einer Stunde)
    • Stadium IIb: Minor Stroke (Rückbildung innerhalb einer Woche)
  • Stadium III: Progrediente Ischämie mit nur teilweise reversiblen Defiziten
  • Stadium IV: Kompletter Infarkt mit bleibenden Ausfällen

siehe auch: Carotisstenose, Zerebralarteriensklerose

Fachgebiete: Neurochirurgie, Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. August 2019 um 16:38 Uhr bearbeitet.

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