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Gelbfieber-Virus

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1 Definition

Das Gelbfieber-Virus ist ein einzelsträngiges RNA-Virus aus der Familie der Flaviviridae, das durch Stechmücken übertragen wird und beim Menschen Gelbfieber auslösen kann. Affen in tropischen Wälder Afrikas und Südamerikas sind das Hauptreservoir des Erregers.

2 Morphologie

Das sphärische Virion hat einen Durchmesser von ungefähr 40–50 nm und eine ikosaedrische Symmetrie. Das Kapsid wird von einer Membran umhüllt, die von der Wirtszelle abgeleitet ist. In sie sind Strukturproteine M und E eingelagert. Vor allem das Protein E ist auf der Oberfläche des Virions prominent und wirkt deshalb als Antigen. Protein E besteht aus drei Domänen, wobei Antikörper vor allem gegen die an der Oberfläche liegende Domäne III (DIII) und gegen den funktionell wichtigen fusion loop auf Domäne II (DII) gebildet werden.

3 Infektion

Das Virus infiziert Monozyten, Makrophagen, dendritische Zellen und andere Körperzellen. Es heftet sich über noch nicht identifizierte Rezeptoren an die Zelloberfläche an und wird von dort in Form eines Endosoms aufgenommen. Im Innern des Endosoms führt der saure pH-Wert zu einer Fusion der Endosomenmembran mit der Virushülle. Dadurch gelangt das Kapsid in das Zytosol. Dort zerfällt es und gibt sein Genom frei.

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Fachgebiete: Mikrobiologie, Virologie

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