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Fibulafraktur

1 Definition

Bei der Fibulafraktur handelt es sich um einen Bruch des Wadenbeins.

2 Ursachen

Gewalteinwirkung auf den Unterschenkel ist oft eine Ursache für einen Beinbruch. So sind meistens Sportler, insbesondere Fussballer, diesem Risiko ausgesetzt. Doch auch im Rahmen von Verkehrsunfällen kommen solche Verletzungen vor.

3 Symptome

Allgemein entstehen bei einem Beinbruch vor allem starke Schmerzen beim Auftreten. Die betroffene Stelle ist hierbei angeschwollen.
Die Fibula kann an verschiedenen Stellen gebrochen sein. So ist eine Fraktur in der Mitte der Fibula sehr selten, wohingegen eine Außenknöchelfraktur häufiger vorkommt. Letztere wird auch als distale Fibulafraktur bezeichnet und entsteht vor allem beim rasanten Umknicken, wodurch es zu einer Luxation bzw. Subluxation des Sprunggelenks kommt. Das Wadenbein kann weiter zusammen mit dem Schienbein (Tibia) gebrochen sein, was man unter einer kompletten Unterschenkelfraktur versteht. Außerdem ist auch möglich, dass das Fibulaköpfchen abreißt, zum Beispiel bei einer Knieluxation. In diesem Fall kann auch der Nervus peronaeus betroffen sein, was zu einer Extensionsschwäche der von ihm innervierten Fußmuskulatur führen würde.

4 Diagnose

Die Diagnose eines Beinbruchs kann man im Rahmen einer Röntgen-Untersuchung stellen. Außerdem ist es wichtig, sich ein klares Bild über mögliche weitere betroffene Strukturen zu machen, da dies für die Therapieart von Relevanz sein kann.

5 Therapie

Eine Fraktur kann zunächst einmal geschient werden, solange der Verdacht noch nicht bestätigt ist. Handelt es sich um eine Fibulafraktur ohne Mitbeteiligung weiterer Strukturen, wird der Unterschenkel für eine Mindestdauer von sechs Wochen eingegipst.

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