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Ernährungsmedizin

Englisch: clinical nutrition

1 Definition

Die Ernährungsmedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Erkrankungen befasst und daraus Konsequenzen für ihre Prävention und Therapie ableitet. Das unterscheidet sie von der Ernährungswissenschaft, die sich auf die physiologischen Aspekte der Ernährung fokussiert.

2 Hintergrund

Stark ernährungsabhängige Erkrankungen sind u.a. Diabetes mellitus, Adipositas, Hypertonie, Gicht, Glutensensitive Enteropathie, Eosinophile Ösophagitis und Mangelkrankheiten (Vitamin-B12-Mangel, Folsäuremangel etc.). Durch eine ausgewogene Ernährung oder eine spezielle Diät kann die Entstehung oder Progression dieser Erkrankungen oft stark beeinflusst werden.

Die Ernährungsmedizin setzt sich aber auch mit dem supportiven medizinischen Einsatz von Nahrungsmitteln bei Erkrankungen auseinander (z.B. Bananen bei Durchfall).

Als Teilgebiet beschäftigt sich die klinische Ernährungsmedizin mit der Therapie angeborener Stoffwechselerkrankungen und der Ernährung im stationären Bereich. Dazu zählen u.a. die parenterale Ernährung, die Sondenernährung oder die perioperative Ernährung.

3 Fachgesellschaften

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