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Cheilitis granulomatosa

Englisch: granulomatous cheilitis

1 Definition

Als Cheilitis granulomatosa bezeichnet man eine seltene granulomatöse Lippenentzündung, die isoliert auftreten kann oder als Teil eines Symptomkomplexes, z.B. bei Morbus Crohn, Rosenthal-Syndrom oder Sarkoidose angetroffen wird.

2 Ätiologie

Die Ätiologie ist unbekannt.

3 Histologie

Histologisch sieht man nicht-nekrotisierende, epitheloidzellige Granulome mit Langhans-Riesenzellen.

4 Klinik

Die Cheilitis granulomatosa tritt als diffuse, entzündliche Schwellung der Lippen mit anfangs teigiger, später fester Konsistenz auf, die zu einer Vorstülpung der Ober- (Tapirmund) oder Unterlippe führt. Begleitend kommt es zur Bildung von Rhagaden. Häufiger betroffen ist die Oberlippe. Die Entzündung kann sich auf die Wangenschleimhaut (Pareiitis granulomatosa), die Gaumenschleimhaut (Uranitis granulomatosa) und die Zunge (Glossitis granulomatosa) ausbreiten.

5 Differentialdiagnose

6 Therapie

Die Therapie erfolgt mit NSAR und Clofazimin. Zusätzlich können lokal Glukokortikoide oder Dapson in die Lippen injiziert werden. Eine systemische Therapie mit Glukokortikoiden ist in der Regel nicht notwendig.

Fachgebiete: Dermatologie

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