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Rhagade

von griechisch: ραγαδα (ragada) - die Einreißung
Synonym: Schrunde
Englisch: crack

1 Definition

Eine Rhagade ist ein schmaler, spaltförmiger Einriss der Haut, der durch alle Epidermisschichten reicht. Die Rhagade wird in der Dermatologie zu den Sekundäreffloreszenzen gezählt.

2 Hintergrund

Eine Rhagade entsteht durch eine Überdehnung der Haut bei verminderter Elastizität, z.B. in Folge von physikalischer Beanspruchung (Austrocknung, Kälte) oder von Hautkrankheiten, die durch Hyperkeratosen gekennzeichnet sind (z.B. Ekzem).

Rhagaden treten vorzugsweise an mechanisch beanspruchten Hautregionen auf, z.B. im Bereich von Gelenken oder Körperöffnungen (Mund, Anus).

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