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Bilirubinurie

Englisch: bilirubinuria

1 Definition

Als Bilirubinurie bezeichnet man die Ausscheidung von Bilirubin im Harn. Dadurch kommt es zu einer bräunlichen Harnfarbe, die an Tee oder Cola erinnert.

2 Ätiologie

Ursächlich für eine Bilirubinurie ist eine Hyperbilirubinämie, d.h. eine Erhöhung des Bilirubins im Blut. Da nur konjugiertes Bilirubin ("direktes Bilirubin") wasserlöslich ist und renal ausgeschieden wird, liegen der Bilirubinurie intrahepatische oder posthepatische Ursachen zugrunde. Prähepatische Störungen (z.B. Hämolyse), bei denen vermehrt unkonjugiertes Bilirubin anfällt, lösen keine Bilirubinurie aus.

2.1 Intrahepatische Ursachen

2.2 Posthepatische Ursachen

3 Pathophysiologie

Normalerweise ist die Konzentration von Bilirubin im Harn minimal. Überschreitet der Serumspiegel des wasserlöslichen konjugierten Bilirubins den Wert von 0,5 mg/dl, wird die Substanz über die Nieren ausgeschieden.

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Mai 2021 um 15:07 Uhr bearbeitet.

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