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Basilaristhrombose

(Weitergeleitet von Basilarisinfarkt)

Synonyme: Basilararterienthrombose, Basilarisinfarkt (ungebr.)
Englisch: basilar artery thrombosis

1 Definition

Eine Basilaristhrombose ist ein Verschluss der Arteria basilaris durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Sie führt zu einer Ischämie des Hirnstamms, sowie ggf. des Kleinhirns und weiterer Hirnareale und stellt daher einen lebensbedrohlichen Notfall dar.

2 Ursachen

Die Risikofaktoren entsprechen denen der Arteriosklerose, u.a. Diabetes mellitus, Hypercholesterinämie und Homocysteinämie.

3 Symptomatik

3.1 Allgemeinsymptome

3.2 Neurologische Symptome

Eine schwere Basilaristhrombose äußert sich als Locked-in-Syndroms.

4 Diagnostik

Der Nachweis der Basilaristhrombose erfolgt mit bildgebenden Verfahren:

Das MRT erfasst ischämische Hirnareale in einem früheren Stadium als ein CT. Die Gefäßdarstellung erfolgt in der Computertomografie mit Hilfe von Kontrastmitteln.

5 Prognose

Die Prognose einer Basilaristhrombose ist schlecht. Entscheidend für den Therapieerfolg ist ein schneller Behandlungsbeginn. Unbehandelt verläuft die Basilaristhrombose häufig progredient und besitzt eine hohe Mortalität (> 90%).

6 Therapie

Die Therapie der Wahl ist die Thrombolyse, die lokal (Mikrokatheter) oder systemisch durchgeführt werden kann. Unter der Lyse kann es zu einer Einblutung in frisch untergegangenes Infarktgewebe kommen.

Fachgebiete: Neurochirurgie, Neurologie

Bitte gerne ergänzen!
#2 am 01.02.2019 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt)
Hier fehlen jegliche Quellen.
#1 am 29.01.2019 von Michel Voss (Arzt)

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