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Voriconazol

Handelsname: Vfend®

1 Definition

Voriconazol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Triazol-Antimykotika. Er hemmt die Ergosterol-Biosynthese, einen Bestandteil der Zellmembran von Pilzen und Mycoplasmen, und wird zur Behandlung schwerer Pilzinfektionen eingesetzt.

2 Chemie

Voriconazol liegt als weißes Pulver vor, das eine sehr schwere Löslichkeit in Wasser zeigt. Die chemische Bezeichnung (IUPAC-Name) von Voriconazol ist (2R,3S)-2-(2,4-Difluorophenyl)-3-(5-fluoropyrimidin-4-yl)-1-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)butan-2-ol. Die Summenformel des Stoffes lautet C16H14F3N5O

Die molekulare Masse (Molekulargewicht) beträgt: 349,3 g·mol-1

3 Wirkungsweise

Voriconazol hemmt die Lanosterol-14α-Demethylase der Ergosterol-Biosynthese und stört somit den Zellmembranaufbau.

4 Pharmakokinetik

Voriconazol hat eine sehr gute orale Bioverfügbarkeit (ca. 90%) und erreicht seine maximale Plasmakonzentration nach 1-2 Stunden.

5 Metabolismus

Voriconazol wird in der Leber durch CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4 verstoffwechselt und biliär eliminiert.

6 Darreichungsformen

7 Indikationen

8 Wechselwirkungen

Voriconazol hat eine hemmende Wirkung auf CYP3A4, weshalb es mit der Wirksamkeit sehr vieler Arzneimittel interferieren kann. Wechselwirkungen bestehen u.a. mit:

9 Nebenwirkungen

10 Weblinks

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