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Vitamin-E-Mangel

1. Definition

Der Vitamin-E-Mangel ist eine selten auftretende Hypovitaminose, die durch ein Defizit an Vitamin E entsteht.

2. Bedarf

Der tägliche Mindestbedarf an Vitamin E liegt bei 6-8 mg. Während der Schwangerschaft, bei Stress und bei Rauchern kann sich der Bedarf bis auf 12-14 mg erhöhen.

3. Funktion

Vitamin E gehört, wie Retinol (Vitamin A) und Ascorbinsäure (Vitamin C), zu den Antioxidantien, die freie Radikale abfangen. Sie sind somit am Schutz der Körperzellen vor direkten Molekül- oder DNA-Schäden beteiligt, die schwerwiegende Folgen bis hin zur Entstehung von Tumoren oder der Apoptose haben können.

4. Ätiologie

Da Vitamin E fettlöslich ist, kann ein Mangel durch gestörte Absorption von Nahrungsfetten im Darm entstehen. Gründe dafür können eine Glutensensitivität bzw. Zöliakie oder (chronisch) entzündliche Darmerkrankungen sein. Zudem tritt ein Mangel im Zusammenhang mit der erblichen Vitamin-E-Mangel-Ataxie auf.

5. Symptome

Zu den Symptomen eines Vitamin-E-Mangels gehören:

6. Therapie

Bei bestehendem Mangel wird Vitamin E in Form von alpha-Tocopherol supplementiert.

7. Quellen

Stichworte: Vitamin, Vitaminmangel

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21.05.2021, 21:38
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