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Vena jugularis externa

Englisch: external jugular vein

1 Definition

Die Vena jugularis externa ist eine öberflächlich (epifaszial) gelegene Vene im Halsbereich.

2 Verlauf

Die Vena jugularis externa formiert sich innerhalb der Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis) in der Höhe des Kieferwinkels aus dem Zusammenfluss der Vena auricularis posterior und der Vena retromandibularis – gelegentlich auch aus dem Zusammenfluss der Vena auricularis posterior und der Vena occipitalis.

Sie zieht zwischen dem Platysma und dem Musculus sternocleidomastoideus nach kaudal zur Clavicula und nimmt auf ihrem Weg weitere kleine Zuflussvenen auf. In der Mitte der Clavicula durchstößt sie die tiefe Halsfaszie und mündet anterior oder lateral des Musculus scalenus anterior in der Vena subclavia.

In der kranialen Hälfte ihres Verlaufs läuft die Vena jugularis externa parallel zum Nervus auricularis magnus. Etwa 4 cm oberhalb der Clavicula findet sich oft eine Erweiterung der Vene, die man auch als Sinus bezeichnet. Sie enthält eine Venenklappe.

3 Funktion

Die Vena jugularis externa sammelt das venöse Blut aus den tiefen Gesichts- und Halspartien.

4 Zuflüsse

5 Klinik

Eine geschwollene bzw. erweiterte Vena jugularis externa ist Zeichen einer oberen Einflussstauung, meist im Zusammenhang mit einer Rechtsherzinsuffizienz.

Bei einer Jugularvenenthrombose kann die Vene als harter, druckschmerzhafter Strang am Hals tastbar sein.

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Fachgebiete: Anatomie

Diese Seite wurde zuletzt am 2. März 2022 um 08:47 Uhr bearbeitet.

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