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Synchondrose

von altgriechisch: syn- - zusammen; chondros - Knorpel
Synonym: Synchondrosis, Knorpelhaft
Englisch: synchondrosis

1 Definition

Eine Synchondrose ist die Verbindung zweier Knochen durch Knorpel, im engeren Sinn durch hyalinen Knorpel. Synchondrosen gehören funktionell zu den unechten Gelenken (Synarthrosen) und zur Untergruppe der Articulationes cartilagineae.

2 Abgrenzung

Die Verbindung zweier Knochen durch Faserknorpel bezeichnet man als Symphyse. Die anatomische Nomenklatur ist aber nicht immer stringent, so dass die Begriffe "Symphyse" und "Synchondrose" bei manchen Strukturen synonym verwendet werden.

3 Beispiele

Synchondrosen sind beispielsweise:

Eine zeitweilig angelegte Synchondrose sind die Epiphysenfugen langer Röhrenknochen. Einige Synchondrosen des menschlichen Körpers entwickeln sich im Verlauf des Lebens durch Ausbildung einer Synovia zwischen den Knochen zu sogenannten Hemiarthrosen, andere verknöchern zu Synostosen.

4 Biomechanik

Im Gegensatz zu den straff verbundenen Syndesmosen werden Synchondrosen überwiegend auf Druck beansprucht.

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Februar 2020 um 09:19 Uhr bearbeitet.

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