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REM-Schlaf

(Weitergeleitet von REM-Phase)

von englisch: rapid eye movement, im dt. auch paradoxer oder desynchronisierter Schlaf

1 Definition

REM-Schlaf ist eine durch intensive Augenbewegungen charakterisierte Phase des Schlafes. Augenbewegungen können objektiv im Rahmen einer Polysomnographie mit einem Elektrookulogramm erfasst werden.

2 Bedeutung

Der REM-Schlaf wird im Allgemeinen als Traumschlaf angesehen. Es ist mitlerweile aber erwiesen, dass auch in den anderen Schlafstadien geträumt wird. Eingeleitet wird der REM-Schlaf durch eine kurze Phase von groben Muskelbewegungen. Der Muskeltonus kommt danach zum völligen Erliegen. Schnelles Aufwachen in dieser Phase kann von dem kurz dauernden, sehr unangenehmen Gefühl des "Sich-nicht-bewegen-Könnens" begleitet sein.

Die Träume in dieser Schlafphase sind in der Regel emotional betont, auch kommt es zu Erektionen des Penis und der Klitoris. In diesem Schlafstadium können Angst- oder Alpträume auftreten und die Probanden können sich nach dem Aufwachen an Einzelheiten des Traumes erinnern.

REM-Schlaf soll unter anderem der Konsolidierung von Gedächtnisinhalten dienen.

Im Laufe des Lebens nimmt der relative Anteil des REM-Schlafes von ca. 50% bei Säuglingen auf unter 20% bei Senioren ab.

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