Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Tiefschlaf

1 Definition

Tiefschlaf ist eine Phase des Schlafes. Der Schlaf wird - einer Konvention folgend - seit 1968 nach Rechtschaffen und Kales in 5 Stadien eingeteilt. Die Schlaftiefe nimmt in den Schlafstadien von 1-4 zu. Die Schlafstadien 3 und 4 bezeichnet man als Tiefschlafstadien.

2 Ermittlung der Schlafstadien

Die Schlafstadien werden mit der sogenannten Polysomnographie ermittelt. Aufgrund bestimmter Konstellationen erkennt man den Tiefschlaf:

  • EEG: Anteil an hohen, niederfrequenten Wellen (Delta-Wellen) von > 20%, sog. Schlafspindeln aus Stadium 2 nehmen ab und treten in Stadium 4 (Delta Wellen > 50%) nicht mehr auf.
  • EOG: keine Augenbewegungen
  • EMG: keine Muskelbewegungen

Diese Konstellationen haben deskriptiven Charakter. Sie besagen, dass die Schlaftiefe mit zunehmender Synchronisation des Gehirns zunimmt. Das Gehirn ist sozusagen in Abhängigkeit von der Schlaftiefe also zunehmend "mit sich selbst beschäftigt".

Der Tiefschlaf nimmt bei gesunden jungen Erwachsenen etwa 25 % der Schlafzeit ein. Der Anteil vermindert sich mit zunehmendem Alter. Der Mensch verbringt also etwa 2 von 24 Stunden im Tiefschlaf.

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Fachgebiete: Physiologie

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