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Polyneuropathie

Englisch: polyneuropathy

1 Definition

Als Polyneuropathie wird eine systemisch bedingte Schädigung von peripheren Nerven (sensibel oder motorisch) bezeichnet.

Die entzündliche Schädigung mehrerer Nerven nennt man Polyneuritis.

2 Ursachen

Zu den häufigsten Ursachen der Polyneuropathie gehören der Diabetes mellitus (diabetische Polyneuropathie) und der chronische Alkoholmissbrauch (alkoholische Polyneuropathie). Seltener sind infektiöse, endokrine, exogen toxische oder genetische Ursachen, wie z.B. die hereditäre ATTR-Amyloidose (ATTRm).

3 Einteilung

3.1 ...nach Verteilungsmuster

3.2 ...nach betroffenen Faserqualitäten

3.3 ...nach Ätiologie

4 Symptome

Häufigstes Symptom sind Parästhesien und Sensibilitätsstörungen vor allem an den Extremitäten (Akroparästhesie). Des Weiteren können motorische Ausfälle auftreten (meist im späteren Verlauf), später auch eine Druckempfindlichkeit peripherer Nerven (z.B. Wadendruckschmerz) und trophische Störungen (Ernährungsstörung des Gewebes durch Schädigung vegetativer Nerven).

5 Diagnostik

Zur Diagnostik bei Polyneuropathie gehören neben einer Ursachenfindung folgende Maßnahmen:

6 Therapie

An erster Stelle steht die Behandlung der Grunderkrankung. Bei Schmerzen ist eine Schmerztherapie unerlässlich und auf den Patienten abzustimmen.

Des Weiteren kann eine Therapie mit alpha-Liponsäure bei diabetischer Polyneuropathie durchgeführt werden, bei alkoholischer Polyneuropathie können Vitamin B1 bzw. Benfotiamin und Vitamin B12 gegeben werden.

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Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. Juli 2022 um 14:01 Uhr bearbeitet.

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