Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Stauungspapille

(Weitergeleitet von Papillenödem)

Synonyme: STAPA, Papillenödem
Englisch: papilledema

1 Definition

Als Stauungspapille bezeichnet man ein Ödem an der Papilla nervi optici, der Einmündung des Sehnervs in die Netzhaut. Die Stauungspapille macht sich ophthalmoskopisch durch eine Anschwellung bzw. Vorwölbung des Sehnervenkopfes bemerkbar. Eine Stauungspapille liegt in der Regel beidseitig vor. Bei längerem Bestehen kann sie zu einer Schädigung der Sehnervenfasern führen.

2 Ursachen

Eine Stauungspapille tritt am häufigsten in Zusammenhang mit einem erhöhten Hirndruck auf. Dieser kann verursacht werden durch

Kann keine Ursache für den erhöhten Hirndruck gefunden werden, so kann eine idiopathische intrakranielle Hypertension vorliegen, ein erhöhter Hirndruck aufgrund aufgestauten Liquors.

3 Symptome

Die Stauungspapille kann von folgenden Symptomen begleitet sein:

4 Diagnostik

Die Feststellung einer Stauungspapille kann diagnostiziert werden durch:

Eine Lumbalpunktion mit Entnahme von Liquor sollte erst nach Ausschluss einer intrakraniellen Raumforderung erfolgen und eine Liquordruckmessung zum Ausschluss eines Pseudotumor cerebri beinhalten.

5 Therapie

Die Behandlung richtet sich nach der auslösenden Ursache. Bei hohem Hirndruck besteht Lebensgefahr. Liegt ein Hirntumor vor, muss dieser behandelt werden.

Können keine Ursachen gefunden werden, wird zunächst eine Behandlung mit Glukokortikoiden durchgeführt. Der Druck der Gehirnflüssigkeit kann mit Carboanhydrasehemmern gesenkt werden.

Hilft die medikamentöse Therapie nicht, muss der erhöhte Hirndruck durch einen neurochirurgischen Eingriff gesenkt werden.

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. November 2021 um 14:52 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

28 Wertungen (3.29 ø)

137.405 Aufrufe

Copyright ©2022 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: