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Makrozytose

Englisch: macrocytosis

1 Definition

Als Makrozytose bezeichnet man eine Vergrößerung der Erythrozyten über den Normwert hinaus. Diese Erythrozyten bezeichnet man als Makrozyten.

2 Hintergrund

Bei einer Makrozytose beträgt das MCV der Erythrozyten mehr als 100 Femtoliter bei nahezu normaler Hämoglobinkonzentration. Die Hämoglobinkonzentration kann auch vermindert sein, dann spricht man von einer makrozytären Anämie.

3 Ursachen

Große Erythrozyten ohne pathologische Bedeutung finden sich unter anderem bei Neugeborenen und Säuglingen sowie gelegentlich bei Schwangeren.

Liegt ein Vitamin B12- und/oder Folsäuremangel zu Grunde, wird häufig die Bezeichnung Megaloblastäre Anämie verwendet. In Abgrenzung hierzu werden die Makrozytosen mit anderer Ursache auch unter dem Begriff "Nicht-megaloblastäre makrozytäre Anämie" (NMMA) zusammengefasst.

siehe auch: Megalozyt

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