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Münchhausen-Syndrom

benannt nach Baron Münchhausen (Lügenbaron)

1 Definition

Das Münchhausen-Syndrom ist eine psychische Störung unbekannter Ätiologie.

siehe auch: artifizielle Störung

2 Hintergrund

Die Betroffenen täuschen Beschwerden und Krankheiten vor, um z.B. einen Aufenthalt im Krankenhaus und die damit verbundene Zuwendung zu erreichen. Eine Variante stellen Fälle dar, in denen sich Betroffene absichtlich selbst verletzen. Die Störung tritt häufiger bei Personen auf, die in der Krankenversorgung beschäftigt sind oder chronisch kranken Personen nahestehen.

Eine Sonderform stellt das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom (Münchhausen-by-proxy-Syndrom) dar, bei dem gesunde Kinder auf Verlangen ihrer Eltern und unter Vorspiegelung pathologischer Symptome häufigen ärztlichen Untersuchungen zugeführt werden.

Die erste Beschreibung des Münchhausen-Syndroms aus dem Jahr 1951 geht auf Richard Asher zurück.

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