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Lown-Ganong-Levine-Syndrom

Synonym: LGL-Syndrom

1 Definition

Das Lown-Ganong-Levine-Syndrom, kurz LGL-Syndrom, ist ein Krankheitsbild aus dem Fachbereich der Kardiologie. Charakteristisch sind veränderte EKG-Zeiten und eine abnormale bzw. frühzeitige Erregung einer Herzkammer. Es gehört zur Gruppe der Herzrhythmusstörungen und ist eine Form des Präexzitationssyndroms. Dabei bedeutet Präexzitation soviel wie vorzeitige Erregung.

2 Geschichte

Das LGL-Syndrom wurde zuerst im Jahr 1952 durch die Wissenschaftler bzw. Mediziner Lown, Ganong und Levine beschrieben. Sie sind auch namensgebend für die Herzerkrankung. Als Ursache gaben sie akzessorische, parallel zum AV-Knoten verlaufende Leitungsbahnen an. Deren Existenz ist heute umstritten.

3 Merkmale

Die wichtigsten Kriterien für die Diagnosestellung des LGL-Syndrom sind folgende EKG-Veränderungen:

4 Diagnose

Die sichere Diagnose kann anhand von Langzeit-EKG-Untersuchungen gestellt werden.

5 Therapie

Wenn das LGL-Syndrom keine Beschwerden verursacht, ist keine Therapie notwendig.

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