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Kryoglobulinämische Vaskulitis

1 Definition

Die kryoglobulinämische Vaskulitis ist eine Form der Vaskulitis, die durch Kryoglobuline ausgelöst wird. Es handelt sich um eine nicht ANCA-assoziierte Kleingefäßvaskulitis, die zu den leukozytoklastischen Vaskulitiden (LcV) zählt. Kryoglobuline sind bei Kälte enstehende Immunkomplexe (meist IgM-IgG-Komplexe)

siehe auch: Kryoglobulinämie

2 Ätiologie

  • Primäre Kryoglobulinämie (Essenzielle Kryoglobulinämie): Kryoglobulinämie als eigenständige Krankheitsentität
  • Sekundäre Kryoglobulinämie: Kryoglobulinämie als Folge anderer Erkrankungen

3 Klinik

4 Diagnose

Durch die Diagnostik kann die Ätiologie geklärt werden. Vorrangig sollen die Ursachen einer sekundären Kryoglobulinämie (Hepatitis C, maligne Lymphome, Kollagenosen, Plasmozytome u.a.) abgeklärt werden. Vor allem chronische HCV-Infektionen gehen häufiger mit einer Kryoglobulinämie einher.

5 Therapie

Bei essenzieller Kryoglobulinämie kann z.B. Methotrexat verwendet werden. Bei schweren Verläufen ist eine Kombinationstherapie aus Kortikosteroiden und Cyclophosphamid indiziert.

Bei sekundärer Kryoglobulinämie sollte die Grunderkrankung therapiert werden.

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Fachgebiete: Rheumatologie

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