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Kompressionstherapie

Synonym: Kompressionsbandagierung
Englisch: compression therapy

1 Definition

Die Kompressionstherapie ist eine Maßnahme aus der Phlebologie zur Förderung der Blutzirkulation in den unteren Extremitäten, basierend auf der lokalen Druckapplikation auf das venöse Beinsystem.

2 Wirkprinzip

2.1 Hämodynamische Wirkung

Die Kompression der venösen Gefäße bewirkt eine Verkleinerung ihres Querschnitts und dadurch eine Steigerung der Flussgeschwindigkeit des Blutes. Der venöse Rückfluss zum Herzen wird erhöht, während der pathologische Reflux bei insuffizienten Venenklappen reduziert wird. Durch die Muskelpumpe wird dieser Mechanismus unterstützt.

2.2 Wirkung auf Gewebe

Zusätzlich minimiert die Kompression von außen die Ödementstehung durch erhöhten Druck im Gewebe. Schadstoffe können abtransportiert und Entzündungen reduziert werden. Dieser Effekt ist der Lymphdrainage dienlich.

3 Methoden

Üblicherweise fällt die Wahl des medizinischen Hilfsmittels bei der Kompressionstherapie auf Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsverbände.

Bei immobilen Patienten findet die apparative intermittierende Kompression Anwendung. Die Extremitäten werden von einer Manschette bzw. einem Luftkissen umschlossen, deren Luftdruck durch einen externen Kompressor reguliert wird. Der Druck wird unabhängig von der Muskelpumpe am ruhenden Bein eingestellt.

4 Indikationen

5 Kontraindikationen

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