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Ich-Störung

1 Definition

Die Ich-Störung ist eine psychische Störung, bei der die Abgrenzung zwischen dem Ich (selbst) und der Umwelt als "fließend" wahrgenommen wird. Sie ist zu unterscheiden von verschiedenen Formen des Wahns sowie Sinnestäuschungen, Denk- und Orientierungsstörungen.

2 Hintergrund

Ich-Störungen haben gemäß des AMDP-Systems eigenständige psychopathologische Aspekte und werden nicht den Störungen des inhaltlichen Denkens zugeordnet. Daher treten die Merkmale von Ich-Störungen nicht ausschließlich bei schizophreniformen Störungen auf, sondern auch bei anderen Krankheitsbildern. Zu den Ich-Störungen zählen

  • Störungen des Erlebens der äußeren Welt und Personen ("Derealisation")
  • Störungen des Erlebens der Identität, der Ich-Außenwelt-Grenze ("Depersonalisation")
  • Störungen der Ich-Haftigkeit von Erlebtem ("Gedankenausbreitung", "Gedankenentzug", "Gedankeneingebung") oder andere Fremdbeeinflussungserlebnisse.

3 Ursachen

4 Symptome

Mit Fremdbeeinflussungserleben:

Rein emotionale Wahrnehmung:

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