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Orientierungsstörung

1 Definition

Als Orientierungsstörung wird im medizinischen Bereich eine vorübergehende oder dauerhafte Beeinträchtigung des Erkennens bzw. Verstehens der momentanen Lebens- und Ereignissituation bezeichnet. Als Ursachen kommen beispielsweise mentale Überbelastungen wie Stress, Angst, o. ä. in Frage. Aber auch hirnorganische Erkrankungen wie Morbus Alzheimer können zu einer Orientierungsstörung führen.

2 Einteilung

Orientierungsstörungen können in folgenden Bereichen auftreten (isoliert oder kombiniert).

2.1 Orientierung zur Person

Daten und Informationen zu eigenen Person - z.B. Name, Geburtsdatum, Familienstand, Wohnort - werden nicht mehr erkannt.

2.2 Örtliche Orientierung

Nichtwissen bzw. Nichterkennen des aktuellen Aufenthaltsortes durch die betroffene Person.

2.3 Zeitliche Orientierung

Der Patient kann aktuelle Tageszeit, Datum, Wochentag oder das aktuelle Jahr nicht mehr korrekt einordnen. Da die zeitliche Orientierung ständig neu angepasst werden muss, ist sie bei psychiatrischen Erkrankungen häufig zuerst gestört.

2.4 Situative Orientierung

Die aktuelle Situation in welcher die Person sich befindet wird nicht erkannt oder verstanden.

3 Ursachen

4 Therapie

Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache. Hierbei kann eine Änderung der Lebensumstände bereits Besserung bringen. Liegt der Orientierungsstörung eine Demenz zugrunde, ist eine ursächliche Therapie meist nicht möglich. Es existieren aber Medikamente, die den Krankheitsprozess verlangsamen. Weitere Therapieoptionen gegen Orientierungsstörungen sind:

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