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Entzug

1 Definition

Der Entzug bezeichnet in der Medizin den freiwilligen oder unfreiwilligen Verzicht auf (Sucht)-Substanzen, die bei Absetzen zu einem Entzugssyndrom führen.

2 Behandlung

Der Entzug suchtkranker Menschen fokussiert sich auf die Behandlung der physischen, also körperlichen Abhängigkeiten und die medizinische Behandlung der Entzugserscheinungen, die im ihrer Gesamtheit als Entzugssyndrom bezeichnet werden:

In der Regel findet die Entzugstherapie in stationärer Behandlung statt. In seltenen Fällen ist auch eine ambulante Entgiftung möglich.

Bei Personen mit schwerer Suchterkrankung ist mit sehr starken Entzugserscheinungen zu rechnen, sobald das Suchtmittel abgesetzt wird. Die Entzugserscheinungen können medikamentös behandelt und der Entzug damit erleichtert werden.

Eine Entgiftung ist die Voraussetzung für eine Entwöhnung, in der Suchtkranke lernen sollen, frei von Suchtmitteln zu leben. Eine Entgiftung kann allerdings auch erforderlich sein, wenn eine Folgeerkrankung der Sucht, zum Beispiel eine Funktionsstörung der Niere, medizinisch behandelt werden muss.

siehe auch:

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Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Juni 2017 um 22:47 Uhr bearbeitet.

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