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Hypoxische respiratorische Insuffizienz

Synonyme: hypoxämische respiratorische Insuffizienz, respiratorische Insuffizienz Typ I, Typ-I-Insuffizienz, respiratorische Partialinsuffizienz (obsolet)
Englisch: hypox(a)emic respiratory failure, type 1 respiratory failure

1 Definition

Die hypoxische respiratorische Insuffizienz ist eine Form der respiratorischen Insuffizienz, bei der ein erniedrigter Sauerstoffpartialdruck (< 60 mmHg) bei normalem oder erniedrigtem Kohlendioxidpartialdruck im Blut vorliegt. Sie kann akut oder chronisch verlaufen.

2 Hintergrund

Der Gesamteffekt der Atmung resultiert in der jeweiligen Höhe des Sauerstoff- und Kohlendioxidpartialdruckes. Die Normalwerte für den Sauerstoffpartialdruck (paO2) sind altersabhängig und liegen bei 65 bis 100 mmHg. Die Normalwerte für den Kohlendioxidpartialdruck (pCO2) liegen zwischen 32 bis 45 mmHg. Ist zusätzlich zur Hypoxämie der Kohlendioxidpartialdruck erhöht, spricht man von einer hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz ("Globalinsuffizienz").

3 Ätiologie

Als Ursachen einer hypoxischen respiratorischen Insuffizienz kommen unter anderem eine alveoläre Hypoventilation sowie Diffusions- und Perfusionsstörungen in Frage, z.B. bei

4 Pathophysiologie

Aufgrund der hypoxiebedingten Vasokonstriktion der Lungenarteriolen (Euler-Liljestrand-Reflex) kommt es im Verlauf zu einer pulmonalen Hypertonie.

5 Klinik

siehe Hauptartikel: respiratorische Insuffizienz

Tags:

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Mai 2021 um 23:11 Uhr bearbeitet.

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